#12 Weihnachtsfeiern

Schon aus der Ferne leuchtet der sonstige Unterrichtsraum blau und rot. Auf den Fluren riecht es nach Glühwein. Die Veranstaltungstechniker haben per Beamer Schnee an die Wände geworfen um für die kommenden Stunden zu verdrängen, dass es draußen nur regnet. Auf den Tischen Tannenzweige, Kekse, Lebkuchen, Dominosteine, Weihnachtsstollen, Pizzabrötchen und Glühwein, Kakao, Amaretto, Punsch, Bier und Feuerzangenbowle. Durch die Boxen dröhnt stimmungsvolle Musik. Si. zündet eine neue Runde Zuckerhütchen an und übergießt ihn mit Rum. Sa. versucht ein spektakuläres Foto zu schießen. Der Pförtner kommt vorbei, um die Lage zu checken, darf aber kein Bier mittrinken. Dann schauen wir unsere fertigen Berufsschulfilme und gucken die Highlights der Konzerte des Jahres, die M. aus allen unseren Produktionen zusammen geschnitten hat. Schließlich wird gewichtelt. Ein Highlight der Party, die blödesten Geschenke werden am meisten gefeiert und das viele hin und her getausche um die größte Überraschung heizt die Stimmung ein. Wir verabschieden uns von einer Frühauslernerin und ein kleiner Tropfen Wehmut schwebt im Raum, dass das wirklich schon 3 Jahre gewesen sein sollen.

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#10 Zeit

Endlich Zeit zum Durchschnaufen, langer Weihnachtsurlaub, keinen Berufsschul- und Arbeitsstress mehr, den letzten Film abgegeben, die letzten Klausuren geschrieben und die letzten Vorträge gehalten wissen – der letzte Schulblock mit neuem Input. Gedanklich wieder in der Gegenwart ankommen, nicht mehr in Zukunftslasten und angestrebten Prüfungsterminen, wenigstens für eine Weile. Den inneren Arbeitsdrang mal an die Seite stellen und da stehen lassen und sich keinen Vorwurf machen müssen, dass er pausiert. Sich bewusst Zeit nehmen und die Batterien aufladen für den letzten großen Stress, den alles entscheidenden, vorerst.

#5 hot drinks

Mit lang gezogenen Ärmeln über den Fingern greife ich die warme Tasse Kakao-Cappuchino-Mix und klettere auf die Fensterbank. Meine kalten Hände wärmen sich am Becher auf und der angenehm schokoladige Dampf steigt mir in die Nase. Ich nehme einen Schluck und spüre wie sich mein kalter Körper von innen aufwärmt und widme diesen Post genießerisch meinen Lieblingsheißgetränken des Winters: Glühwein, Kakao und heiße Zitrone. That’s christmas to me.

#3 Lichterliebe

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Stundenschwund, Tag für Tag. Unser Planet wendet sich ab. Die dunkele, frostige Seite lässt jetzt Zeit für Träumer und Zusammenrücker. Die kleinen Lichter in den Gärten und Häusern verkünden Zusammenhalt, dass jetzt alles langsamer sein darf. Dass sich die Welt jetzt ausruhen kann, von den Zenitstunden des vergangenen Jahres.

#2 Kuschelpullover

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Weihnachtsshopping. Für viele bedeutet das Druck. Druck, für die Liebsten unbedingt das größte, begeisterndste, überwältigendste Geschenk zu besorgen und wenn es an Ideen fehlt, artet das schnell in Stress aus. Mein Tipp: formuliert klare Wünsche, wenn man euch fragt und versaut euch euer Weihnachten nicht mit viel zu hohen Erwartungen. Lasst die einfach mal weg. Auch über kleine Aufmerksamkeiten wie ein Duschgel würdet ihr euch freuen, wenn man es euch einfach so mal vorbei bringen würde oder? Das wertvollste was man schenken kann ist Zeit. Weihnachten lohnt sich nicht wegen dicker Geschenke sondern vor allem weil man endlich einmal verpflichtungslos mit den wichtigsten Menschen zusammen sein kann, vorm Tannenbaum sitzt und sich darauf besinnt, was wirklich zählt. Glitzernde Augen beim Geschenke auspacken sind toll, finde ich auch – aber vor allem schön ist doch das Gefühl, dass sich jemand Gedanken gemacht hat, um einem eine kleine Freude zu machen. Also entstresst euch und schafft euch damit Platz diese Weihnachtszeit endlich mal so sehr zu genießen, wie es nur geht.:) Ich habe auf dem Wege gleich auch ein paar kleine Wintergeschenke an mich selber eingekauft, wie diese kuschelwarmen Pullis und ein paar tolle funkelnde Colliers, die auch die schlichtesten Strick-Oberteile schick und glamourös wirken lassen.:) Finde diesen Look richtig schön. Und dann hab ich noch ein paar Kleinigkeiten gesichtet, die ich mir jetzt ganz konkret von meinen Liebsten wünschen kann (da freuen die sich).(;

That’s Christmas to me

Endlich Dezember! Jedes Jahr verzaubert mich die (Vor-)Weihnachtszeit – sie zieht mich unvermeidbar in ihren Bann. Ich liebe Städte bei Nacht das ganze Jahr über, aber jetzt wo es so lange dunkel draußen ist und die Vorgärten mit hunderten kleinen Lichtern geschmückt sind, bin ich richtig gerne in der Kälte und sauge das alles auf: Glüi trinken auf Weihnachtsmärkten, warme Schals und Pullover, für die Lieblingsmenschen kleine und große Überraschungen besorgen, Kekse und Kakao, Musik und musizierende Menschen, ich finde das alles richtig perfekt.

Damit es auch hier auf meinem Blog weihnachtlich wird werde ich versuchen hier nun adventskalenderähnlich ab und zu eine Kleinigkeit zu posten, was für mich unbedingt zu Winter und Weihnachten gehört.

Und weil Musik und Gesang am besten geeignet sind um allmählich in Weihnachtsstimmung zu gelangen, starten wir gleich mal damit. Ich kann es schon immer kaum abwarten, wenn wir im September anfangen im Chor die Weihnachtsmappen rauszusuchen. Morgens in der U-Bahn beginne ich nun den Tag am liebsten mit einem Song wie diesem: That’s Christmas to Me von Pentatonix.:)

And then for years to come we’ll always know one thing
That’s the love that Christmas can bring


(in schönerer Qualität auf clipfish oder bei spotify :) > Pentatonix übrigens ein echter Geheimtipp)