better off without you

Es ist fast Mitternacht als ich die Regie verlasse und durch das dunkle Foyer laufe. Feierabend im Mondschein. Das große Senderlogo vom Nebengebäude erleuchtet bläulich meinen Weg und erst jetzt sehe ich wieder, dass das Dach über mir aus Glas ist. Selbst hier auf den Fluren riecht es nach Regen. Ich öffne meinen kleinen schwarzen Regenschirm, als ich durch die Glastüren nach draußen trete. Die Luft schmeckt sauber und es ist immer noch angenehm draußen. Lediglich die kalten Regentropfen auf meinen Füßen sind ein bisschen kalt, ich trage ja auch nur Perlonstrümpfe in Ballerinas (ich Depp). In diesem Moment wird mir klar, dass ich mich hier auch in den Regen verlieben kann. Er gehört zu dieser Stadt und jetzt gerade in diesem Moment liebe ich es genauso wie es ist. Allein. Die Lichter der Autos und der Straßen spiegeln sich in den großen Pfützen und als ich den Kiesweg entlang gehe, statt über die Wiese zu gehen – weißen Schuhen sei dank – kreuzen zwei pudelnasse Kaninchen meinen Weg. Ich will uns nicht mehr. Ich will nicht mehr reden.

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