Saying something stupid like I love you

neu

Liebe? – Ist das Schönste, was es gibt. Aber verliebt sein, ist die Hölle – ist Marketing, harte Arbeit. Wenn du geliebt wirst, dann kannst du so sein wie du bist. Aber bis dahin musst du bestimmte Spielregeln einhalten, um dich für die nächste Runde zu qualifizieren.

(aus Mondscheintarif)

…wieder so ein Film, der einem aus der Seele schreit.

Ruft man ihn an, oder lässt man es bleiben? Gibt es eine bestimmte Zeitspanne, in der man sich nicht melden darf, damit man nicht sofort wieder uninteressant erscheint? Zeigt man dann zu sehr, dass man es nötig hat, sich zu melden, weil man verdammt nochmal einsam ist? Oder ist er vielleicht genauso verzweifelt wie man selbst und sitzt zur gleichen Zeit vorm Telefon und beschließt, dass sie sich melden muss, wenn es ihr etwas bedeutet hat.

If I could see through your eyes what would I see speaking dream with your mind?

Sollte man nicht so viel darüber nachdenken und sich melden, wenn man sich danach fühlt oder nur, wenn es auf keinen Fall mehr zu vermeiden ist?

Was tun, wenn man sich nach langem hin und her endlich entschlossen hatte, einen Schlussstrich zu ziehen und beendete, was lange schlimm war und dann an Heilig Abend wieder so eine SMS kommt? Im Weihnachtszauber getippt, mit warmem Herzen, weichen Socken, vorfreudig, wenn die ganze Welt gerade stehen bleibt für einen Moment und man an die denkt, die man gern hat? So schnell vorrüber, wie das gierige Aufreißen eines liebevoll eingepackten Geschenkes unterm Weihnachtsbaum. Ausnahmesituation?

Und dann passiert das, was unter keinen Umständen wieder passieren sollte. Weil sich da wieder dieses blöde Lächeln in den Kopf rein hämmert und man sich hassen könnte dafür, dass man sich eben doch und zwar ganz besonders jetzt darüber freut, weil man ja selbst im Weihnachtszauber ist und sich nach seiner heilen Welt sehnt. Und dann nach vier langen Stunden Sucherei nach den richtigen Worten, vermischt mit ein bisschen zappeln lassen, verschwindet schließlich doch der kleine gelbe Briefumschlag auf dem Handydisplay und dann sitzt man da und träumt, das was man nie wieder träumen wollte.

Diese Art, sich zu melden, ein Lebenszeichen hier und da, geringstmöglich. Nur so viel, dass man euch nicht vergessen kann, als wenn ihr einem absichtlich zufällig über den Weg lauft und einem dann nicht mal einen Blick gönnt. Wenn ihr euch mit großen roten Lettern auf die Startseite pinnt und wortlos bleibt. Damit man wieder über euch nachdenkt und wieder dieses blöde Herzklopfen hat. Wenn diese Fragen, die man vergessen hat zurück kommen und man endlich Antworten darauf will und warum man schon wieder Tränen in den Augen hat. Zum Leben zu viel und zum Sterben zu wenig – liebe Männer, das ist das Letzte.

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