New Moon & warum Frauen Schweine sind.

Ich hab eine Weile überlegt, ob ich einen kleinen Beitrag zur Twilight-Hysterie schreiben soll oder nicht, aber ich bin selbst so in den Bann gezogen, dass ich es einfach nicht lassen kann. Denn es sieht wohl so aus, dass die Menschen Twilight entweder lieben oder hassen, aber so dazwischen stehen die wenigsten. Ich glaube, die jenigen, die die Bis(s) Bücher nicht mögen, haben noch keine Zeile darin gelesen, denn sonst würden sie das mit Sicherheit anders sehen. Die Fans teilen sich allerdings auch noch in zwei weitere Gruppen, nämlich Team Edward und Team Jacob, aber dazu später.

So wirds gemacht. Stephenie Meyer wusste, wie man einen Roman schreiben muss, damit er zum Bestseller wird. Man nehme: Einen Vampir (Edward) und ein Mädchen (Bella) und erzähle von ihrer Liebe: wunderbar unmöglich, dramatisch, gefährlich, fesselnd und herzzerreißend.

Beim Verschlingen der Twilightbücher verliebt sich schon mal der ein oder andere Leser in die männliche Hauptrolle Edward Cullen. Der Vampir (Robert Pattinson) scheint der perfekte Liebhaber zu sein: Er ist nicht einfach nur wunderschön und zieht alle weiblichen Wesen in seinen Bann, sondern zusätzlich auch noch der liebevollste, gefährlichste und romantischste Kerl den frau sich vorstellen kann. Das was einen an Edward so begeistert ist vor allem die Art und Weise, wie er Bella liebt und wie er spricht.

And so the lion fell in love with the lamb.

Im 2. Teil der erfolgreichen Romanserie verlässt Edward Bella (Kirstin Stewart), um sie nicht weiter in Gefahr zu bringen, da das nahe Zusammenleben mit einer Familie von blutsaugenden Vampiren sich doch nicht als ganz ungefährlich für sie herausstellt. Bis(s) zur Mittagsstunde erfordert somit schon ein wenig Durchhaltevermögen für den Edwardfan, weil der feine Mr. Cullen fast während des gesamten 2. Teils verschwunden ist. Bella leidet sehr und damit auch der Leser, der sich ja mit ihr in seiner Edwardverliebtheit identifiziert. Und als ob das noch nicht reichen würde, kommt auch noch der vermeintliche beste Freund Jacob Black (Taylor Lautner) ins Spiel, der sich im Verlaufe des Romans in einen Werwolf (=Feinde der Vampire) verwandelt (wäre ja sonst nicht dramatisch). Natürlich verliebt er sich in Bella und raubt dem histerischen Edward-Fan (beim Lesen) den letzten Nerv. Gut, dass in Filmen alles anders kommt. New Moon übertrifft Twilight nämlich durch genau diesen Punkt: Man ist froh, wenn Robert Pattinson alias Edward verschwunden ist, denn da kommt der wunderhübsche Taylor <3 als Jacob Black ins Spiel. Damit stelle ich mich im Roman auf die Edward-Team-Seite und kann nicht anders als mich beim Film zum Jacob-Club zu zählen. Frauen sind eben Schweine. Hach, Taylor Lautner, weil du es verdammt nochmal verdient hast. Seufz.

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2 Antworten auf “New Moon & warum Frauen Schweine sind.”

  1. ich hab weder film noch buch gesehen und gelesen – aber vielleicht sollte ich jetzt mal nachholen ;-) hört sich jedenfalls interessant an ;-)

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