D is for..

  • (just) Do it

..weil spontane Aktionen manchmal eben doch die Besten sind.

Ab und zu passiert das ja mal, dass man einen Abend geplant hatte.

Heute: mit Freunden zur jährlichen Kirmes im Örtchen gehen, Leute treffen, hier und da einen Euro zu viel ausgeben und sich irgendwann in die Autoscooter zu wagen, wenn es einem dann auch egal ist, was Andere darüber denken, weil sie wahrscheinlich selber mitfahren. Abends zur Fete in den Landgasthof gehen und dann müde und zufrieden ins Bett fallen. So war der Plan.

Gesagt getan und gewundert: dieses Jahr war wirklich nichts mehr wie es einmal war: Es gab nichts außer Autoscooter, an dem junge Leute ihr Taschengeld verprassten und das kleine überteuerte Kinderpferdekarussel, an dem der alte Mann in dem langen grauen Mantel fehlte, der sonst immer da stand, ersetzt durch einen Jüngeren. Schnell eingesehen, dass außer den 15 Kindern in den Autoscootern absolut niemand da war, während der graue Regen auf die Pflastersteine tropfte und die Verkäufer mit ihren gebrannten Mandeln, Crèpes und Pizzen gelangweilt auf den leeren Platz schauten und einsehen mussten, dass sich der Weg dieses Jahr wohl nicht rechnen würde.

Da verloren wir die Lust. Kleine Kinder in Autoscootern von der Strecke zu rammen, das war dann doch nicht das, was wir uns für den letzen wirklichen Ferienabend so vorgestellt hatten. Und mal ehrlich, Entenangeln, an siffigen Schießbuden verlauste Kuscheltiere oder Plastikrosen gewinnen und das Kirmesgeld, das man altersbedingt wahrscheinlich zum letzen Mal bekommen hat wäre den kurzen Spaß dann auch nicht wert.

Wir wollten uns das Kopfschütteln am Abend ersparen und hatten schnell eine bessere Idee – ein Abend zu zweit. Eigentlich ging es mehr ums Autofahren und das sollte frau wohl tun, wenn sie 18 geworden ist und ein Auto zur Verfügung hat, weil die Eltern im Urlaub sind. Einfach fahren, in der Hoffnung irgendwo etwas zu sehen, was ein Anhalten wert sein könnte. Kino war Programm. Da erst gegen 20 Uhr die nächsten Filme begannen, verschlug es uns ins Cup, das wahrscheinlich schickeste, teuerste und angesagteste hightec-Café in der Gegend. Wir tranken viel zu leckere alkoholfreie o:) Coctails und gönnten uns ein wunderbares Abendessen, bis wir uns schließlich pünktlich um 20 Uhr im Kino wieder fanden. Männerherzen, mit Til Schweiger. Wieder so ein Meisterwerk mit Lieblingsfilmpotential, aus dem man nicht wieder raus gehen möchte. Und jetzt versteht mich nicht falsch, das ist nicht einfach nur ein Tipp, wie man ihm im Vorbeigehen an der Liftfaßseule liest, das hier ist verdammt nochmal eine dringende Empfehlung.;)

Tut euch das nicht an, es zu verpassen.(:

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