Durchdacht

dach

Da oben auf den Dächern kann man so schweigsam einsam sein, wenn die überschwänglich umgänglich lauten Stimmen der vertrauten Gesichter nach oben drängen. Raus aus dem Trubel, die vollen Straßen, den Straßenlärm und den Menschen mit den Handys am Ohr, damit sie sich nicht so alleine fühlen. Nichtig wichtig. Einmal um die Ecke biegen, die Augen an die Sonne gewöhnen, die einem entgegen scheint. Die grafitibunte Einbahnstraße mit den vielfarbigen Häusern. Man leiht sich den kleinen braunen Holzstisch, den die Nachbarn vom Flohmarkt haben, wenn hoher Besuch eintritt, damit man darauf die Hände legen und ach sagen kann. Du und ich – Wand an Wand, und ich lehne mich an und du lehnst dich an und dann können wir uns beinahe fühlen, so zum greifen nahe.

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