Neu

31Dez11

Heißt Ende. Heißt nachdenken. Erinnern und Neuanfang. Im Blog alte Artikel von vor zwei Jahren lesen und erkennen, dass ich da ein ganz anderer Mensch war. Großartige Menschen erinnern, die ich durch ihn ganz vergessen habe. Und dass es sich lohnt loszulassen und wieder zu dem Menschen zurück zu kehren, der ich vorher war. Und verzeihen. 2012.

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Es ist wieder für immer. Aber wer weiß schon, wie lange so ein für immer wieder dauert? Bei dir ist für immer meistens 2 Monate – es variiert jedoch je nach Ausweglosigkeit unserer Konfliktsituation. Dieses Mal gebe ich dir allerhöchstens bis zum Ende des Jahres. Oder bis du mal wieder kuschelbedürftig und schrecklich einsam bist. – Nimm dich in acht, es wird kalt draußen, die Menschen kochen Tee und Kakao, stellen Kerzen in die Fenster – die einsamsten Tage kommen erst noch. Doch ich lasse mich von dir nicht mehr benutzen und je nach Belieben wegschmeißen. Als ob ich nicht wüsste, dass du mich nur so einfach wegschubsen kannst, weil du dir so sicher bist, dass ich nicht loslasse. Doch ich will nicht mehr. Sowas kann ich dir kein weiteres Mal verzeihn.


Was ich fühl

17Okt11

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Mit dir steht die Zeit still, du bist was ich will.
Spürst du was ich fühl? Denn was ich fühl ist real.
Es ist mehr als nur ein Spiel, ich lieb deinen Stil,
dein’ Sexappeal, komm relax mit mir.
Ich will nichts tun, was du später mal bereu’n wirst,
doch heute nacht brauch ich ‘n bisschen mehr als Freundschaft.
Bitte schau mich nicht so an, deine Blicke sind gefährlich.
Du, ehrlich – ich begehr dich.

Mit dir – Freundeskreis


Heute nicht.

15Okt11

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Du hast jetzt eine Freundin. Ich hab so lange Angst davor gehabt und doch immer gewusst, dass du mir nie gehören würdest. Doch so schwer es mir auch fiel, das einzusehen, ist es vielleicht auch das beste, was uns passieren konnte. Ich mache mich frei von Erwartungen und alles ist plötzlich so wenig kompliziert. Du machst mir keine falschen Hoffnungen mehr, nichts kan mich mehr quälen, außer mir selbst. In unserer Mitte sammelt sich wieder Ehrlichkeit. Und wir können plötzlich auch wieder etwas anderes machen, als immer nur der selbe romantische Quatsch, bei dem ich mich in dich verliebt hab. Wenn wir uns jetzt mit Eistee betrinken und du mich beim Tekken vermöbelst, dann ist dieses Lachen viel schöner, als unser Schweigen nach jener Nacht. So ist das alles nicht mehr schlimm. Und wenn wir jetzt nebeneinander auf dem Sofa liegen und DVDs gucken und sich dabei unsere Arme ganz leicht berühren und Fingerspitzen verkreuzen, gewohnheithalber und sehnsuchthalber, dann schwebt dieses leise süße Verbot im Raum und irgendwas flüstert: Das ist die beste Freundschaft die es gibt. Es ist mir doch egal, was passiert, so lange du nicht gehst.



Schwarz.

04Aug11

Nackte Beine bilden ein Kartenhaus. Lippen auf Kniescheiben, die Haut schmeckt immernoch süßlich nach Weserwasser. Geschlossene Augen lauschen dem brummenden Atem des Personalcomputers im Hintergrund und wünschen sich, dass Meerrauschen daraus würde. Während ich schwamm dachte ich an unsere Phantasie. Ich wollte untergehen und gerettet werden. Du solltest dich festhalten an meinem Beckenrand und mich beatmen, bis ich Sterne sehe. Dir willenlos ergeben. Mein Körper in atemloser Dunkelheit. Die kleinen Wellen drückten mich zur Seite. Es war befreiend und eiskalt. Ich war dort zu sehr allein. Keinen einzigen Meter weiter hätte ich schwimmen können. Schwindelige Beine aus Wackelpudding schleppten mich zur Handtuchinsel. Irgendwas in mir wusste, du würdest meinen Untergang gar nicht bemerken und stattdessen vom Rettungsturm aus dem Mädchen vom Tennisclub hinterher pfeifen, die deine Aufmerksamkeit in diesem Moment absolut nicht verdiente. Rette dich selbst oder geh unter.  Aber leise, bitte. – Stille Wasser sind tief.


Kennt ihr das, wenn ihr einkaufen geht und da steht sein Name überall und das Avatar seiner neuen Freundin gibts bei NANU-NANA als Postkarte? Wenn du grade echt versuchst, ihn zu vergessen und du gerne wieder Augen für die Menschen im Leben hättest, die fähig wären, dich glücklich zu machen, wenn du dir hunderte Male am Tag bewusst STOPP sagst, wenn du wieder an ihn denkst, aber dein Blick beim Einkaufen in irgendeinem beliebigen Geschäft völlig unbewusst – aber ausgerechnet - auf ein Nummernschild fällt, auf dem sein Name steht, und alles was du tust irgendwelche Erinnerungen an ihn weckt, du jede Zeile eines Songs im Radio schon mal mit ihm gehört hast und es dich sogar verfolgt, wenn du ihn gerade wirklich mal für einen kleinen Moment des Tages erfolgreich geschafft hast auszublenden. Es gibt soviel anderes wofür ich grade kämpfen müsste, aber den größte Kampf führe ich mit mir selbst – Kopf gegen Herz. Und mit jedem sich neu zusammen brauenden Tag an dem sich meine Augen öffnen, schlägt der Wecker den Gong in die nächste Runde.


In former times I told myself never to give up on dreams or people I love. Today I know that this is not a guarantee for a fulfilled existence. On the one hand, fighting for the things in your life that make it worth living is a good thing because if you really tried your best over and over again you can forgive yourself that you didn’t reach it knowing that you didn’t miss the chance to give your everything for it. On the other hand you also need to be strong enough to give up on things and to let go for finding happiness again – being able to turn around, looking for new faces and destinations that seem to be worth waking up every following morning. Accepting that you just can not control or change bad things. And this is the hardest part. Understanding, that what is happening to you is life which contains leaving and suffering as well as finding your smile again.

The hardest part was letting go not taking part. You really broke my heart.


Hold on little girl show me what he’s done to you. Stand up little girl. A broken heart can’t be that bad when it’s through, it’s through.. //Build up your confidence so you can be on top for once wake up – who cares about little boys that talk to much?


Unser Vorwort

01Aug11

Dididudimdim. GLÜCKSSCHUB. Ich liebe es, Post zu kriegen. Manchmal will ich diesen Moment auskosten. Ich will mich zwingen noch zu warten, bevor ich die Tastensperre entriegele. Es ist von dir. Du bist lieb und das tut gut. Aber schließlich überkommt mich wieder die Ratlosigkeit. Ich weiß einfach nicht, was ich antworten soll. Weiß, dass du diesen 3-Zeiler  zurück verdient hättest, dass du nicht nur geben willst, dass ich gestern schon völlig ratlos mit dem Handy auf meinem Bauch eingeschlafen bin, weil die richtigen Worte einfach nicht kamen. Vielleicht gab es sie auch gar nicht. Vielleicht konnte dir dieses ratlose Schweigen viel ehrlicher sagen, wo mir der Kopf stand. Ich kann mich nicht erklären, kann mich nicht in Worte fassen, weil es so gar keinen Sinn ergibt, dass du mir fehlst. Manchmal. Und dass du manchmal Dinge tust und Sachen sagst, bei denen ich einfach nur fassungslos bin – wenn du deine Ausraster hast und ich meine Ruhe will und dass du verschwinden sollst, weil du es einfach übertreibst und klammerst, dass ich nicht atmen kann. Es ist leider so, dass ich genau sagen kann, wieso es einfach nicht passt, obwohl diese andere Seite von dir einfach perfekt ist, aber eben nur ein Teil von dir. Ich will keine halben Sachen. Liebe würde reichen. Aber ich fürchte, es reicht nicht. Und es fällt mir schwer, das zu akzeptieren, weil ich einfach glücklich sein will, mit irgendwem. Sofort. Aber du - bist es nicht.

Es fühlte sich immer falsch an. Unser Happy End war chancenlos. Ich hätte es wissen müssen.


Reloaded

01Aug11

Sometimes you forgive people simply because you want them in your life.(unknown)

Weißt du wie es sich anfühlt, wenn Träume wahr werden? Oder – wenn du es nicht Träume nennen willst – zumindest etwas, was du dir schon lange gewünscht hast; und was dir jahrelang auf jeden Fall als eines der ersten Dinge eingefallen wäre, hätte dir eine gute Fee mitgeteilt, dass du drei Wünsche frei hast? - Diese Momente, bei denen du lächeln musst, wenn du an sie denkst – oder Menschen.

If you smile when no one else is around, you really mean it.(Andy Rooney)

Manchmal ist es so einfach, ein kleines bisschen Vergangenheit wieder in sein Leben zurück zu holen. Und glücklicherweise ist es das schönste Stück Vergangenheit, an das ich mich erinnern kann. Es fühlte sich so unwirklich an. So utopisch, völlig realitätsfern. Dabei haben wir nichts getan, wir haben geredet, als hätte es diese 2,5-jährige Pause niemals gegeben. Als hätten wir da weitergemacht, wo wir aufgehört hatten, als uns die Gefühle ins Spiel kamen, die dir nicht ausreichten. - Und doch war da dieser Moment, in dem du mir 3 Sekunden zu lange in die Augen geguckt hast. Aber es tat so gut, mit dir so sehr zu lachen, dass ich nicht mehr sprechen konnte. Dass ich dir einfach und ganz selbstverständlich alles anvertrauen kann und es mir vorkommt, als würde ich dich immer noch in und auswendig kennen, wie damals, als du mein bester Freund warst. Nur du und ich – wir – ein bisschen so wie früher. Auf der Holzbank, im Wald und zwischen Kornfeldern. Das erste Mal in deinem Auto. Te amo – was du leiser drehtest, das Rauschen des Windes in den Blättern der gigantischen Äste über uns. Und es war Sommer.


So läuft das, hm? Man dreht sich einfach um und geht. Ein letzter Blick zurück und dann lässt man los, wie die Schnurr eines Heliumballons. Du schaust einen kleinen Moment hinterher und er wird immer kleiner, verschwindet am Horizont in den Wolken der Vergessenheit. Es ist dir egal, wo er landet, es ist dir egal, ob hart oder weich, oder ob er vielleicht einfach platzt. Du hängst nicht mehr dran. Du bist raus. Aus den Augen – aus dem Sinn.

Ich weiß, ich muss. Deine Heliumsuperkraft wirkt immer nur für eine Weile, lässt mich gelegentlich ins Paralleluniversum mit schweben, wenn du jemanden brauchst, der mit dir fliegt und dann ist da oben kein Platz mehr für mich. Und du lässt mich einfach fallen. Ich habe mich oft gefragt, wie viele Schläge auf den Kopf es noch brauchen wird, bis ich deine Hand nicht mehr ergreife. Es widerstrebt ganz einfach allem, was ich bin. Ich bin nicht der Mensch, der Menschen gehen lässt. Ich bin nicht der Mensch, der Beziehungen oder Freundschaften beendet. Ich will nichts loslassen, an dem ich hänge. Ich bin nicht der Mensch, der Streit aushält, ohne sich wieder zu vertragen – koste es, was es wolle. - Loslassen, aufgeben. Ich bin zu perfektionistisch für diese Scheiße. Ich will fliegen und ich will bleiben. Ich will dich nicht verlieren, ich will uns retten. Aber die Sache ist die, du bist nicht stark genug für uns beide. Das Band was uns verbindet ist ein vorgegaukeltes. Es ist dünn und es hält nichts aus. Viel zu oft habe ich die Schuld auf mich genommen, ganz allein, weil du sie einfach von dir weg geschoben hast. Als wäre ich widerspenstiger Ballast der zum Fliegen zu schwer ist. Aber sie. She’s got the kind of look and defies gravity. Egal, wie schlecht sie dich behandelt, du würdest ihr immer alles durchgehen lassen, du würdest sie nie loslassen. Mit ihr fliegst du, wohin sie will, selbst wenn sie dich die ganze Zeit piesackt, während du sie trägst. – Vielleicht sind wir uns ähnlicher, als du glaubst. Aber klar, ich bin dir wichtig. Du konntest nichts dafür, dass ich gefallen bin, du hast mich ja nicht bewusst losgelassen, um mir weh zu tun. Ja ich weiß, der Gegenwind war zu stark, die Sonne hat geblendet oder du musst morgen früh raus. I won’t die of deception. So don’t bother. Be unkind.

Ich werde durchhalten. Ich werde dich fliegen lassen – mit ihr und ohne sie, wenn es wieder scheitert und du wieder jemanden brauchst, der für dich da ist. Es wird mir nicht mehr weh tun, denn ich werde dir nicht mehr hinterher schauen. Ich will auch irgendwann einfach mal sanft landen und glücklich sein. And after all I’m glad that I’m not your type. Promise you won’t ever see me cry.


Replay

14Jul11

It hurts – but you’re my favorite song.

Ich weiß, für euch ist das als würdet ihr auf Replay schalten, bei einem Film den ihr hasst. Jedes Mal stehe ich mit Tränen in den Augen vor dem selben Problem und weiß nicht mehr, was ich tun soll. Ich weiß, ihr könnt euren Text längst auswendig und wir haben diese Szene bereits oft genug geprobt, dass ich es einmal auf die Reihe kriegen sollte. Ich weiß, ihr habt es satt, mir jedes Mal das selbe erzählen zu müssen und fragt euch, wann ich es endlich kapiere. Ich weiß, ihr seid müde davon. Aber trotzdem habe ich jedes mal wieder jemanden nötig, dem ich mein Herz ausschütten kann, wenn es zu zerspringen droht. Ein Herz kann man nicht planen. Es liebt einfach. Ich weiß, dass ich die richtigen Schlüsse ziehe, aber einfach nichts verändere. Ich habs schon versucht. Aber ich schaffs einfach nicht. Ich liebe ihn. Das müsst ihr nicht verstehen. Es reicht, wenn ihr zuhört, wenn ihr einfach da seid, damit ich den Schmerz um 4 Uhr nachts nicht alleine aushalten muss, wenn ihr da seid, nicht um ihn wegzureden. Ich brauche euch, um das jedes Mal wieder durchzustehen. Denn ich brauche ihn. Ich will nicht einfach weiterdrehen, so wie die Erde es tut.


Ich liege auf meinem Bett. Mit hochgezogenen Schallosien an meinem Fenster kann ich das Wetterleuchten beobachten. Ich wollte noch googlen, wie das zu stande kommt. Ich habe es dir versprochen.


Ikea Rausch

11Jul11

Der Möbelkaufrausch mit anschließendem Realitätsverlust. Tritt in Begleitung von übermäßiger Endorphinausschüttung und Verzweiflung auf.

Ich bin mir sicher, du übertreibst. Freudestrahlend und zwei Möbelwagen schiebend gehst du vorraus und ich folge dir kopfschüttelnd. Du Gutelaunebündel. Dafür lieb ich dich. Ich grinse, aber ich glaube, wir bauen grade Scheiße. Ich halte uns für zwei kleine Mädchen mit Auto im IKEA-Rausch. Das verursachen die Endorphine, die einen beim Betreten des Eingangsbereiches überkommen und dann bis zu dem Moment die Kontrolle übernehmen, bis man sich mit zig Einkaufswagen auf dem Parkplatz vor seinem viel zu kleinen Kofferraum wiederfindet. Niiiemals. Aber niiemals kriegen wir das Sofa, den Tisch, das Regal, das TV-Board, die Schubladen, den Kronleuchter, die Körbe und den ganzen anderen Dekrokram in Papas kleinen Opel Astra. – Aber du meinst – tz doch. Du versprichst es mir. Und ich gebe nach, weil ich nich der kleine motzige Pessimist sein will, zu dem du mich gerade erklärt hast. Wir laden also noch ein paar Stehlampen, Blumentöpfe, Kerzen, Bilder und nen Himmel in unsere Wagen und schieben irgendwie 6 Griffe mit 4 Händen zum Parkplatzbattlefield. – Eine viertelstunde und eintausend Schweißperlen später. – Ich will ja nix sagen, aber ich habs gewusst. Ich halte meine Klappe und schaue dich einfach mit einer Mischung aus Verzweiflung und Belustigung an. – Nehm wa’s mal mit Humor. Aber du fakelst nich lange und sagst den Pappkartons den Kampf an. Ich finde mich irgendwo zwischen Autos mit zwei pappbeladenen Möbelwagen vorm Kontainer und versuche die braune Masse zu bändigen, die fast doppelt so groß ist, wie ich. – Du planst. – Wir haben das Auto drei mal vollgepackt und wieder komplett ausgeladen, bis der Kofferraum zu ging und ich noch die Chance hatte ausreichend raus gucken zu können, um mir die Autobahn zuzutrauen. Aber wir habens geschafft!:)


Hassliebe. – Dein zweites Gesicht.

Fast wäre ich schon wieder darauf eingegangen, du, mit deinem knuffeligen „Ich will dich aber sehen“ und den traurigen Augen, wenn du mir sagst, dass du mich brauchst. Du weißt ja, das funktioniert bei mir immer. Herzrasen. So mag ich dich. So mag ich uns. Ich will mich mit dir irgendwo hin verkriechen, wo uns die ganze Welt nicht kümmert, dir wichtig sein, mich zu Hause fühlen. Wenn du so bist, dann bist du perfekt. Und es scheint dich nicht zu kümmern, was das bei mir auslöst, wenn du dann einsiehst, dass du dich danach drei Wochen lang nicht melden wirst – als ob du es nicht wissen würdest. Alles was du sagst, jeder einzelne weitere Buchstabe bohrt sich durch mein Herz. – Wuttränen. Ich will diese Wahrheit nicht. Ich will nicht glauben, dass du so bist, wie du bist oder ich nicht sein kann, wer ich sein sollte – für dich. Ich will dich so wie du bist, wenn du deine Rolle spielst, wenn du mich so siehst, wie ich gesehen werden will. Wenn du mir mitten in der Nacht vorspielst, dass du ohne mich nie wieder sein willst. Ich will vergessen, dass der Mann in meinen Armen gar nicht existiert, sondern nur eine Teilversion von sich ist, nach der ich süchtig geworden bin. Ich hab mich in die Maske verliebt und nicht in dich. Aber du setzt sie viel zu oft ab und zeigst dein wahres Gesicht.


Schweißgebadet stehen wir mit dem ganzen Jahrgang in der Schulaula. Es ist viel zu warm und meine Nervositätsmagenschmerzen bringen mich noch um. In kleinen Tutorengruppen rufen sie uns ins Forum und wir zittern vor möglichen Nachprüfungen und beten, dass wir es hinter uns haben und alles gut gelaufen ist. Nach 2 Stunden Wartezeit mit Übelkeit und Panikattaken wird schließlich auch meine Tutorengruppe ins Forum gelassen und der Schulleiter liest von jedem einzeln laut die Noten vor und gibt seinen Kommentar dazu ab. Ich denke, dass ich jeden Moment einfach umkippe und sterbe. Schließlich nennt er meinen Namen, ich muss aufstehen und er gibt mir einen feuchten Händedruck. Ich realisiere es erst gar nicht und dann fallen L und ich uns um den Hals und kreischen und schreien. Ich habe noch nie so schrecklich lange auf etwas warten müssen.  - Keine Nachprüfung. ABITUR!!!:)


Nichts spielt bei der Entstehung unseres Glücks oder Unglücks eine wichtigere Rolle als die Gedanken, denen wir Raum geben. Mike Dooley (Buchtipp)

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Dinge ändern sich – und Menschen auch. Menschen, die seit einer gefühlten Ewigkeit direkt vor dir stehen und zum Greifen nah sind, können plötzlich weiter von dir entfernt sein, als jemand, der am anderen Ende der Welt steht und den gleichen Himmel sieht, wie du. Es ist erschütternd, wenn du plötzlich von langjährigen Freunden losgelassen wirst oder gezwungen bist, selbst loszulassen, wenn Beziehungen und Freundschaften zerbrechen und du dich fragst, warum das ausgerechnet immer dir passiert. Wichtig ist es, zu erkennen, dass du sie nicht brauchst, sondern dass du ganz allein in der Hand hast, ob du glücklich wirst oder nicht. Du musst nicht ändern, wer du bist, sondern dein Denken. Du bestimmst, wie es weiter geht, wenn du versuchst, alte Dogmen zu überwinden und die Situation in der du dich befindest, und die dir vielleicht unvollkommen zu sein scheint, einmal in einem anderen Licht zu betrachten. Dann schaffst du es auch, einzusehen, dass du das was du hast nicht missen möchtest. Fang im Kleinen an. Nimm dir vor, für den Tag zu leben und nicht immer auf später zu warten. Mach dir bewusst, dass die Reaktionen der Menschen stark von deinen Aktionen beeinflusst werden und du bei dir selbst anfangen solltest, anstatt mit Erwartungen und Vorwürfen um dich zu werfen. – Natürlich, du kannst andere Menschen nicht ändern, aber du kannst ändern, wie du damit umgehst. Wenn du andere Gedanken zulässt und die der Unvollkommenheit aus dem Fokus schiebst, dann kannst du auch zufrieden sein, obwohl du noch Träume hast. Du brauchst Träume. Träume spiegeln deine innigsten Wünsche wieder, aber sie werden nie realisierbar sein, solange du dich nur in ihnen verkriechst und dir vor Augen hälst, was alles noch fehlt. Setz dir klare Ziele und bleib positiv. Niemand kann dich glücklich machen, außer dir selbst. Du kannst nur Glück aus dir selbst schöpfen. Die Menschen in deinem Leben können es verstärken, aber sie können es nicht herbei führen. Es ist egoistisch und utopisch zu erwarten, dass dich jemand anders glücklich macht.


 

„There’s similarities and there’s differences with people that seem to connect with my music [...]. I have twelve year old kids that come to the shows and I have sixty/seventy old people and couples that come to my shows and i think it’s incredible and that’s stuff to me I didn’t understand at first and the more i thought about it the only conclusion that made sense to me, that i came up with was that everybody understands these things: loss and longing and disappointment and wanting to be healed or not broken anymore. Those are themes that every single person on [...] earth understands and wants to experience and change [...] and I say this with humility but with a little bit of boldness that i don’t know if there’s a lot of music and art that’s really engaging people in a very direct manner. and i hate to be corny about it but [...] it’s the idea that i am not alone when i understand that the person next to me is going through a very similar experience. [...] I want people to feel like they can get through this because this guy there or because somebody else did or something and I want them to find hope in there.“ William Fitzsimmons


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Der Himmel ist bedrohlich dunkelgrau geworden. Bedrohliche Untergangsstimmung und kein Licht mehr am Horizont. Der Wind peitscht an das Glas, dass uns von draußen trennt und in der Kälte versuchen die Äste der Bäume unruhig dem Wetter auszuweichen. Du bist hier. Wir sitzen auf meiner Fensterbank. Deine Arme halten mich fest. Wir hören dieses Lied und beobachten den Regen auf meiner Fensterscheibe. Hier drinnen fühlt es sich an wie Frieden und es ist alles was ich brauche.


Scars

12Mai11

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There were moments in my past life I was just wanting to take this ride, no matter if everybody else was thinking that I was a stupid jerk, naive and unteachable. – And hell yes I was! I was a freaky foolish girl but hindering me would have made me feel like being a caged bird. Non of them was able to relate to it with their responsible, protective grown-up attitudes and I knew that their educational preachments would follow in that painful moment when I will be standing in front of them in tears, needing some kind of emergency aid after my risky heart accidents. But if people really love you, they still will. They will let you go in spite of their fear, putting their arms around you ever and anon, being glad that you survived when you are back. I couldn’t even explain to myself with any convincing words why I needed to do this, why I was not caring that we were driving too fast and that my knees might not be the only thing taking scars from this. Yes, it could have been a bloody, painful experience with devastating consequences – but to me it was still worth it. I enjoyed these rides a lot. I smiled in light of the danger. I was addicted to ‘em and wouldn’t have accepted anyone saving me from this. In the aftermath I feel lucky and I do not regret. To be honest I wouldn’t wanna miss any of these seconds – just because I felt alive. Maybe this is only acceptable by hindsight because the wounds may heal as time goes by. Of course it always could have turned out differently – I know that – and I knew that before when I was taking this risk over and over again. I’m grateful for all the guardian angels that protected us and I can’t thank my parents enough for letting me go even if they wanted nothing more than holding me back. I’m just a kid. Thank you so much!


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Das ist wie beim joggen, wenn man den inneren Schweinehund nicht gewinnen lässt, wenn man einfach weiter läuft und seinen keuchenden Atem mit lauter Musik im Ohr wegignoriert. Man läuft und läuft und es geht einem gut, weil das was einen sonst immer gebremst hat, nur der Kopf war, der den schnellen Atem wahrnahm und dem Körper einredete, dass er Pause machen müsse. Wenn ich Musik höre kann ich 1,5 Stunden durch laufen und fühle mich danach gut. Erfolg ist eine bewusste Entscheidung, nicht zu versagen und dagegen sind die stärksten inneren Schweinehunde machtlos. Und mittlerweile verbrate ich die überschüssige Engerie, die ich sonst in den ganzen Abilernstress gepumpt habe, mit Sport und kriege mich sogar schon zu meinem allzeit verhassten Bauchmuskeltraining.

Man kann auch beschließen, glücklich zu sein, indem man seine Gedanken ganz genau kontrolliert – wie die Sicherheitskontrollen beim Flughafen. Das funktioniert wirklich, zumindest bei Kurzstreckenflügen. Es ist ‘ne Entscheidung. Und wenn das mit dem Körper geht, dann klappt das auch beim Herz.


Prosecco!

08Mai11


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14 Punkte in der Mündlichen und die dreihundertmillionen Steine, die mir jetzt vom Herzen fallen, wenn sich die ganze Lernerei wenigstens auch ausgezahlt hat. Es ist vorbei! Und jetzt genießen wir das süße Leben!!(:

Ich hab die tollste Fämli auf der Welt.:) ♥


This time

04Mai11

..you should take me away to a new place
where we just might keep an eye on the sky. ♥


Spontanität

26Apr11

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Schon vom Weiten jemanden erkennen, den du sehr magst, mit dem Wissen, dass er gerade da steht und nur auf dich wartet.

Danke, dass du so bist, wie du bist.:)


Oh, Sünde

23Apr11

Sin makes me weak. Sin makes me happy – temporary.

Was kann man sich passenderes eingestehen, an Ostern, als dass man mancher Sünde doch nicht widerstehen kann oder will? Hin und wieder spielt morgen keine sonderlich große Rolle und die ein oder andere Verführung ist es uns dann wert. Lebt man halt für den Moment – man lernt ja auch draus. Und überhaupt – was solls? So lange es keinem anderen weh tut, bin ich für kleine Sünden zwischenzeitlich auch ganz dankbar.:) Der mega Eisbecher heute hat jedenfalls wirklich gut getan – und er war auch mit na Radtour verbunden (kleine Rechtfertigung für mich selber).o:)

Osterfeuert schön.:)


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Die Sonne hat mich wieder.(:


I’m gone

18Apr11

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Du nimmst mich mit richtung Sonne. Ich schließe die Augen und halte mich fest. Durch das halb geöffnete Visier ströhmt neue Luft in meine Lungen. Tiefer Atmer. Der Fahrtwind weht meine geflochtenen Zöpfe zurück, aber du ziehst mich mit dir vorwärts und wir durchbrechen die unsichtbaren Widerstände. Meine Haare riechen nach Wind. Ich trage dich mit mir. Flüchtig und besiegt. Ich wollte nie, dass du stirbst.


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Am Sperrgebiet stoppte der Wagen. Zwei dunkel gekleidete Gestalten verließen das Fahrzeug und kletterten durch den rostigen Drahtzaun in die Dunkelheit. Im Scheinwerferlicht des Wagens blieben sie stehen und sahen sich an. Es blendete von der Seite so stark, dass sie die Augen leicht zusammen kneifen mussten. Sie wussten nicht mehr weiter. Sie waren am Ende. Er legte seinen Arm um ihre Schultern und zog sie an sich heran. Nach einer letzten Umarmung wichen sie auseinander. „Wie kann ich dir vertrauen?“, fragte er. – „Das kannst du nicht“, flüsterte sie zurück. In diesem Moment zog sie ihre Waffe aus der Halterung und hielt sie ihm an den Kopf. Er reagierte sofort und zielte auf ihr Herz. Dieser letzte Blick war viel intensiver als alles, was sie je zuvor gespührt hatten. Es war wie aufwachen. Sie lächelte ihn an und drückte ab. Es blendete so stark. In dem Moment als er den Knall der Pistole wahrnahm, schoss auch er reflexartig und wartet auf den Schmerz der seinen Körper durchfahren müsste. Doch er spührt nichts. Da war nur die Kälte. Ein leichter Windzug durch sein Gesicht. Ihn überkam ein Schauer als er den Körper des Mädchens vor sich zusammensacken sah – von zwei Kugeln getroffen.


#51

04Apr11


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Ich kannte sie gar nicht. Wir saßen zufällig nebeneinander. Eine ältere Dame. An ihr Gesicht erinnere ich mich nur noch spärlich. Ich weiß noch, dass sie lächelte und einen roten Parka trug. Meine damalige beste Freundin saß zu meiner rechten, aber war viel zu beschäftigt mit ihrem Freund, um mich abzulenken. Also krallte ich mich an meiner Gesangsmappe fest, nippte nervös schlückchenweise an meiner Wasserflasche und zitterte Programmpunkt für Programmpunkt für mich alleine. Diese Dame hatte sich das eine Weile von der Seite angesehen. Dann sprach sie mich an: „Wirken Sie auch mit?“ Im ersten Moment wunderte ich mich über das Sie. Ich weiß noch, dass ich so nervös war, dass ich mich konzentrieren musste, um überhaupt einen Ton raus zu bekommen. „Ja, ich singe“ hab ich halb geflüstert. Und sie lächelte mich dabei an und erklärte, dass sie sich das schon gedacht hätte. Sie erkannte wohl, dass ich jemanden brauchte, mit dem ich mich gerade ablenken konnte und darum erzählte sie mir, dass sie nicht aus der Gegend kam, sondern extra eine lange Strecke gefahren sei, da sie schon viel von unserem Schulkonzert gehört hätte. Ich weiß noch, dass ich es extra gut machen wollte.  Und dann sang ich und war so gar nicht zufrieden mit meiner Leistung, weil der Soundcheck so viel besser gelaufen war. Diese blöde Nervosität machte meine Stimme dünn und ich fühlte mich überhaupt nicht wohl dabei. Ich war so unzufrieden. Wenn du selbst dein schlimmster Kritiker bist, dann brauchst du anschließend entweder Trost oder ne Menge Bestätigung. Ich ließ es mir nicht so anmerken, als ich mich völlig enttäuscht auf meinen Platz zurück neben die alte Frau setzte. Sie legte eine Hand auf mein Bein, lächelte und sagte, dass sie mich noch ganz lange in Erinnerung behalten würde.

An diesen Moment erinnere ich mich ganz oft.


Bulimielernen

31Mrz11

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Fußboden weiß gefliest. Du sitzt mitten im Meer deiner selbstgetippten Zusammenfassungen. Um dich herum ticken die Sekunden. Drei schriftliche Abiklausuren innerhalb von vier Tagen. 12 Semester hartes Brot. Keine Ferien davor. Zu viel Schule. Nach 5 Zeitstunden Klausurschreibung lernst du noch 6 Stunden am Stück. Staubsaugeraction. 7kg abgenommen. Du findest dich dehydriert und verspannt in der Badewanne wieder und schwimmst gegen die Zeit. Zu warm. Eher Achterbahn als Kreislauf. Du lebst in deiner Jogginghose. Hunger ist Nebensache. Die Dinge, an denen du Geschmack finden würdest, verschiebst du auf den Horizont, berechnest höchstens die Stunden, die du einfach noch weiteratmen musst. Und dennoch fühlt sich das aufregend gut an. Mütter, die einem 4 Brotdosen voll Essen in verschiedenen Geschmacksrichtungen in die Tasche stopfen, je wonach einem grade ist.Väter, die in der Tür stehen und einen feiern, wenn man nach Hause kommt. F der vorbei kommt, um einen mal schnell in den Arm zu nehmen. Lehrer, die mit Süßgkeitenteller Kloaufsichten führen und darauf bestehen, dass man sich nen duplo mitnimmt. Tutoren, die „Ausdauerlutscher“ verteilen – und Glücksschweine. Das Wir-Gefühl. Schokolade auf dem Schreibtisch und ein Breif von Mama. Jeden Tag wieder eine Klausur von der To Do Liste streichen und einen Stapel Din A4-Blätter irgendwo ganz weit hinten im Schrank verstauen – beten, dass man sie nicht wieder braucht. Und dann endlich Mittwoch. 3/5 Abi-Pressure fallen von dir ab.

Stolz sein und beten. 10 Tage „frei“.


2. Jahr

23Mrz11

Zwei Jahre Polllys Blog.:)

Eigentlich gibt es so viel zu erzählen. Grade ist so Abschiedsstimmung. Prüfungsvorbereitungsstress. Ein bisschen Aufregung. Viele Fragen, tausend Möglichkeiten. Aber ich komm einfach grade nicht zum Schreiben. Nach dem Abi komm ich zurück. Versprochen.:)

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Warum ist das so? Zeitjonglieren – dass in diesen wenigen Momenten die Sanduhr zerspringt, dass uns der Zeitsand zwischen den Fingern verrinnt und wir ihn nicht halten können. Schon wieder viel zu schnell vorbei. Schon wieder Sonnenaufgang, schon wieder ein neuer Tag, Sandsturm. Die Uhr ist wieder heile und wir finden uns da am Schreibtisch und beobachten jedes einzelne Körnchen, wie es sich langsam durch das enge Röhrchen in der Mitte vom Vergangenheitsglaskolben in den Gegenwartsglaskolben quetscht. Zeit. Sie dauert ewig. Sie vergeht einfach nicht. Und der AbiBerg an Arbeit wird einfach nicht weniger, obwohl die Sekunden provokant und aggressiv vor uns rum krümeln, während unsere Füße auf dem Sandhaufen herum trampeln und ihn mit dem Nervenleichen zwischen unseren Füßen zu einem klebrigen Brei zusammenmanschen, der uns ins Straucheln bringt.  Die Zeit reicht nicht ansatzweise und dennoch haben wir jetzt schon viel zu viel von dieser Sorte.

Ich will hier raus. Ans andere Ende der Welt, wo morgen keine Rolle spielt.

Komm mit.


Drowning

07Mrz11


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…ganz kurze kleine Filmempfehlung für Til Schweigers großartigen neusten Kinofilm „Kokowääh“.:) - Zum Trailer gehts hier.


Bam. Die Tür war zu. Zu Hauf prasseln deine wutentbrannt gewählten Vokale wie ein Scherbenmeer auf mich ein. Ich bin so wütend, aber es geht vorrüber. Da liegt jetzt nur ein glitzriger, verletzender Haufen vor meinen Füßen und ich bin barfuß, umzingelt von schneidenden Mandelbeersplittern und weiß nicht, welche Splitter weniger schmerzhaft sind. Ich bräuchte eine Hand zum Festhalten oder eine Anlauffläche, um darüber hinweg springen zu können – oder jemanden der mich trägt – einer, der Schuhe an hat, weil er nicht betroffen ist, oder eben einer, der Scherben aushält. Affektiertes Lächeln, mechanische Bewegung, nur aus Pflichtgefühl hält mich deine eiskalte Hand und dennoch bleibt mir nichts, als nach ihr zu greifen.

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Blitzableiter

21Feb11

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Wir verkriechen uns in unseren Schutzbunker. Faradayscher Käfig. Sollen die Blitze von draußen doch versuchen uns klein zu kriegen. Wir sind geerdet, stehen nicht länger unter Strom – komme was da wolle. Drinnen ist es warm, die hasserfüllte, verurteilende Kälte von draußen kümmert uns nicht mehr, geht uns nichts an. Beruht auf Gegenseitigkeit. Nicht ihre Baustelle.


Heart it

20Feb11

(via)

Ich wollte doch nur ein bisschen mehr Steinhuder Meer, ein bisschen mehr Chinese, durchs Zimmer getragen werden, wenn du so Sätze sagst wie „Never met a girl like you before“ und Bon Jovi SMS schreibst. Ich wollte mich nur ein bisschen mehr in deinen Armen verkriechen beim Jackass gucken – und Simple Plan im Auto. Ein bisschem mehr Herzklopfen und Bauchkribbeln, wenn du mich berührst und mir dein Parfüm in die Nase steigt. Ich wollte dich. Übermäßig selbstzerstörerisch dich. Aber du hast mich nie gesehen.


Wiedersehen (:

19Feb11

Ich weiß es noch ganz genau, wie das war, am 30. September 2009 – wie dieser Kloß im Hals war und diese Fassungslosigkeit. Er würde wegziehen und mich einfach hier alleine lassen – der Junge, der schon immer nicht so ganz hier her passte. Er fiel in unserer Schule immer ein bisschen auf mit seinem Klamottenstil. (Da gabs zum Beispiel die Phase mit der einen bunten Socke, die er bis zum Knie nach oben zog.) Manchmal konnte man einfach nicht wegsehen, aber das war eben er und das gehörte dazu und anders wäre es einfach nicht Hoang gewesen. In vier Fächern saß ich neben ihm und irgendwie war es vorher absolut klar gewesen, dass wir diese letzten zwei Jahre Schule zusammen durchstehen würden. Er war mein bester Freund, weil er bestimmte Dinge als Einziger verstand. Und manchmal saßen wir stundenlang zusammen im Musikraum und ich sang, während er Klavier spielte. Und dann freakten wir ein bisschen rum und lachten. – Und dann war er weg. Und der Kontakt wurde dünner und dünner, bis wir fast ein halbes Jahr gar nichts mehr voneinander hörten. - Als er Silvester schrieb, standen mir die Tränen in den Augen. Und uns wurde klar, dass wir uns irgendwie ganz schön vermissten.
Heute nahmen A und ich dann endlich den lang ersehnten Zug nach Hamburg. Nach 2 Stunden Fahrt standen wir aufgeregt am Hauptbahnhof und während ich mit ihm telefonierte und seine Stimme immer näher kam, schauten wir uns neugierig um und wussten weder, aus welcher Richtung er kommen würde, noch worauf wir achten sollten, in all dem Menschengedränge der Werder und HSV-Fans, die sich grölend an den Polizistenscharen vorbeiquetschten. Glatze, kurze oder lange Haare? Locken?:D Schwarze Jacke oder bunte? Ein dicker „Ich-hab-ne-Dönerbude-direkt-nebenan“-Hoang oder so ein Spargeltazan wie früher? - Und dann bog er grinsend hinter der Rolltreppe hervor und sah einfach so aus wie immer.(: - Gentlemanmäßigerweise hatte H das Auto genommen, um uns durchgefrostelte Mädels vom Bahnhof abzuholen (himmel, waren wir froh :D). Dann fuhren wir durch sein Viertel und bekamen die wichtigsten Plätze gezeigt, die jetzt so zu seinem Leben gehören. Nach 7000 steilen Treppen zu seiner Wohnung begrüßte uns gleich die ganze Familie und es gab die leckersten Pommes meines Lebens (ohja!) mit Schnitzel und Salat.(:
Da es draußen so arschkalt war, hielten wir uns anschließend überwiegend in Cafes und Einkaufspassagen auf, anstatt das große Sightseeing anzufangen. Aber wir hatten uns auch viel zu viel zu erzählen.(: Immerhin kann ich jetzt sagen, dass ich auf der Reeperbahn war.^^
Als wir abends wieder in den Zug nach Hause einstiegen, meinte A, etwas vergessen zu haben. – Als ich nachdenklich „Hoang“ entgegnete, gab sie mir recht..


  • Wann meinst du wirklich ehrlich, was du sagst?
  • Würdest du, wenn du könntest?
  • Wird es diesen Punkt jemals geben, dass es dir entgültig reicht?
  • Würdest du dich als Freund bezeichnen?

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(via)

Doppelkinositze, ein Riiiiiiiiiesenpopkorneimer und ne 1,5l Sprite zu zweit für ein zuckersüßes Kinoerlebnis. Love and other drugs – und warum oberflächliche, rein körperliche Beziehungen meistens nicht lange funktionieren.. Ich fand den gut.(:

Hier gehts zum Trailer.


  • Wo wärst du jetzt gerne?
  • Nach was bist du süchtig?
  • Von was träumst du?
  • Für wen lebst du?
  • Was raubt dir den Atem?
  • Was ist das erste Wort, das dir mit „S“ am Anfang einfällt?

(via)


Danke fürs erste Lächeln des Tages.(:

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Moni knew.

(via)


Putzig

07Feb11

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Once in her life a girl should secretly sneak out late in the middle of the night, wearing high heels and leather trousers, getting in to the hot car of the boy she was once dreaming of, entering the house of his old grandma he stole the key from just because there would be no other place they’d stay undisturbed. Giggling around when walking up the stairs with nothing but the light of their cellphones turned on, just enjoying the forbidden smell of the sweet dark night, not caring what tomorrow will bring, nothing in mind but the thought of being free, young and untaken strangers, not taking it too serious.


(via)

Beim Verlassen des behaglichen Cafés ströhmt uns die Kälte entgegen. Wir ziehen die Ärmel weit über die Hände und verstecken unsere Gesichter bis zur Nase im warmen Schal. „Woah, ist das kalt hier draußen!“ – Mit den Gedanken bei der Sonne und diesem gute-Laune-Frühlingsgefühl, kämpfen wir uns durch die nebelige, kühle Nacht bis zum Parkplatz und freuen uns auf die warme Heizung im Auto.

Wir wussten, wir fluchten auf hohem Niveau. - Im Januar war nie Frühling gewesen.


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  1. Wir lieben Menschen nicht nur für das, was sie sind, sondern auch für das, was sie aus uns machen, wenn wir bei ihnen sind.
  2. Wer deine Tränen verdient, würde dich nicht traurig machen.
  3. Der schlimmste Weg zu vermissen ist, jemandem nahe zu sein, und zu erkennen, dass er niemals dir gehören wird.
  4. Höre niemals auf zu lächeln, auch dann nicht, wenn du traurig bist, denn es könnte sich jemand in dein Lächeln verlieben.
  5. Für die Welt bist du vielleicht irgendjemand, aber für irgendjemanden bist du die Welt.
  6. Verliere deine Zeit nicht mit jemandem, der nicht zu dir steht!
  7. Vielleicht muss man erst viele schlechte Menschen kennen lernen, um anerkennen zu können, wenn man den wahren Freund trifft.
  8. Sei nicht traurig, wenn etwas vorbei ist, sondern freue dich darüber, dass du es erleben durftest.
  9. Lerne dich erst selbst kennen, bevor du von jemandem erwartest, dass er dich richtig kennt.
  10. Die schönsten Dinge ergeben sich dann, wenn du sie am wenigsten erwartest.

(via)


Für Dich

16Jan11


(via)

…und warum es keinen Grund gibt, schmollig zu sein.;)
Es ist Frühling. Heute mal.:) – Kurz.

Habt einen schönen Tag.


(via)

Was wäre,… wenn wir Glück einpacken könnten? ..wenn wir die großen und kleinen besonderen Momente unseres Lebens, helle und dunkle, wie in Flaschen abfüllten, etwas für später aufbewahren und in nostalgischen Momenten wieder hervor hohlen könnten, nach eigenem Belieben? Wenn wir – wie kleine Flaschengeister – einfach in den aufgehobenen Moment eintauchen könnten und noch einmal erleben und fühlen könnten, was wir einmal erlebt und gefühlt haben? ..im Alter nochmal Kind sein, Erlebnisse mit Menschen aufbewahren, die plötzlich nicht mehr sind, als etwas greifbares, lebhafter als jede noch so starke Erinnerung, jedes Foto, jedes Stück Papier, alles Materielle? ..wenn es wäre wie träumen, nur echter – immer und immer wieder verschließbar, unvergänglich – etwas was uns niemand jemals wieder nehmen könnte? ..wenn wir immer diese Verfügbarkeit über die Vergangenheit hätten, ganz für uns allein, nur für eine Weile, wann immer wir wollten?


Our song (:

10Jan11

Süßester Text.(:

I was riding shotgun with my hair undone in the front seat of his car
He’s got a one-hand feel on the steering wheel
The other on my heart
I looked around, turned the radio down
He said baby is something wrong?
I say nothing I was just thinking how we don’t have a song
And he says…

Our song is the slamming screen doors,
Sneakin’ out late, tapping on your window
When we’re on the phone and you talk real slow
’cause it’s late and your mama don’t know
Our song is the way you laugh
The first date „man, I didn’t kiss her, and I should have“
And when I got home before I said amen
Asking God if he could play it again

(Original Song: „Our Song“ – Taylor Swift)


Tomorrow

09Jan11

(via)


In den Arm genommen werden und ins Ohr geflüstert bekommen:
Das fühlt sich gut an. -

Unbezahlbar. ♥

(via)


(via)

Problematisch wird es, wenn die Dinge, die wir brauchen und die Dinge, die wir wollen, nicht miteinander vereinbar sind. Wenn wir ein Leben lang mitten auf der Kreuzung standen und einfach nicht wussten, in welche Richtung wir gehen sollten und sich nun auf einmal 2 Wege auftuen, die beide anziehend wirken und zwischen denen wir uns zu entscheiden völlig unfähig fühlen, weil wir keiner Seite den Rücken kehren wollen. Der Verstandweg und der Herzweg. Und alles was bleibt ist Wirrwar im Kopf und der Druck, sich richtig zu entscheiden.


Dezembereview

31Dez10

Gesehen

  • Finding Forrester
  • Matrix
  • 1,5 Ritter
  • Shanghai Noon
  • Liebe braucht keine Ferien
  • Männerherzen
  • U2 360° Tour

Gelernt

  • …mich tot. fürs ABI-Üb
  • Es ist leichter, mit etwas abzuschließen, wenn etwas Neues beginnt, etwas, was glücklich macht.
  • Wahre Gesichter und Ich-fass-es-nicht-Momente helfen beim Rosa-Brille-absetzen.
  • Manchmal kommt man um ein bisschen Selbstmanipulation nicht drum herum.

Gedacht

  • Also entweder, du meldest dich jetz verdammte Scheiße und sagst, dass du den Abend mit mir verbringen willst oder ich geh gleich Kekse backen!
  • Schneefrei – immer, aber NICHT HEUTE!
  • Eigentlich wollte ich jez mit eiskalten Händen, pochendem Herz und einer Überdosis Pulmoll-Halsbonbons, händchenhaltend in der Turnhalle sitzen.
  • Wenn heute nicht mindestens eine halbe Naturkatastrophe auf uns zu kommt, dreh ich durch!
  • Oh Gott, morgen fängt die Zukunft an und das Jahr, was irgendwas mit mir vor hat, von dem ich noch nichts weiß.
  • Hat Phil Collins eigentlich irgendein Lied, zu dem man nicht sofort Sex haben will?
  • Ohne Scheiß, es ist rosa draußen.
  • Ich bereue jede Sekunde in deinem Arm.
  • Je unmöglicher die Uhrzeit, um so mehr lockt mich der Gedanken an ein warmes Schaumbad richtung Badezimmer.
  • Möchte mein Leben vorspulen, auf den Moment, wo ich mit Abilernen fertig bin. Draußen schneits.
  • Mein bestes Weihnachtsgeschenk? Hm, der Rest meiner Kamera, Gesangsunterricht in Hamburg, THRILLER in Bremen – oh und der Föhn für meinen Bruder (jetzt muss ich meinen nicht mehr hergeben).
  • Man sollte Weihnachtsbaumkugeln kreieren, die man einfach vom Weiten in den Baum reinschmeißen kann und die dann so halten und gut aussehen.
  • ICH HASSE BLAUTANNEN!
  • Wie wärs denn zur Abwechslung mal mit na Anti-Männer-Pille?
  • In den Arm genommen werden und ins Ohr geflüstert bekommen „Das fühlt sich gut an“. – Unbezahlbar. <3
  • Es scheint wie eine ansteckende Krankheit unter den Menschen zu sein, immer nur das zu wollen, was man gerade nicht kriegen kann.
  • So seh ich aus, wenn ich glücklich bin. <3

Gehört

  • PCR-Rap
  • Perfect (Simple Plan)
  • You make me sick (P!nk)
  • Winter (Unheilig)
  • Halt dich an mir fest (Revolverheld ft. Marta Jandová)
  • I need a Dollar (Aloe Blacc)
  • Freaky like me (Madcon)
  • The Flood (Take that)
  • Just a dream (Nelly)
  • Shame (Robbie Williams)
  • Fuck you (Cee Lo Green)
  • I’ve come to life (Edita Abdieski)
  • Move it (Culcha Candela)
  • Club can’t handle me (FloRida ft. David Guetta)
  • I Die For You Today (Alphaville)
  • Unter deiner Flagge (Unheilig)
  • Désolé (Sexion Dassaut)
  • Born Free (Kid Rock)
  • She Said (Plan B)
  • Universum (Ich&Ich)
  • Stereo Love (Edward Maya ft. Vika Jingulina)
  • Unendliche Sinfonie (Polarkreis 18)
  • Troy (Die fantastischen Vier)
  • If I had you (Adam Lambert)
  • Beautiful Monster (Ne-Yo)
  • (I can’t make it) Another day (Michael Jackson ft. Lenny Kravitz)
  • King of anything (Sara Bareilles)
  • 7 Seconds (Youssou ‘N Dour ft. Neneh Cherry)
  • Briane (Boyce Avenue)
  • Mama (Genesis)
  • Invisible Touch (Genesis)
  • I can’t dance (Genesis)
  • That’s all (Genesis)

Gemacht

  • Eine verschneite Bollerwagentour und anschließendem Weihnachtskegeln.
  • (Mit)Gedriftet im Schnee.:)
  • Ein Amt abgegeben.
  • In einem Restaurant eine Chorprobe gemacht und mir anschließend den Bauch vollgeschlagen.(:
  • Weihnachtsgeschenke tatsächlich schon am 22.12. alle ershoppt gehabt.
  • Den teuersten, ekelhaftesten Kakao meines Lebens auf einem wundervollen Weihnachtsmarkt in Hannover getrunken.
  • Familienessen am 3. Advent.:)
  • Mitten in der Woche woanders übernachtet.(:
  • Die allerletzte Sportstunde TURNEN innerlich gefeiert.
  • Gesoundcheckt für nichts.:(
  • Schneefrei gehabt – 3 mal.
  • Als einzige u-30 jährige einen 50. Geburtstag gerockt und nebenbei Fotografin gespielt.
  • Regional-schönste-Weihnachtsdekoration-Fotografierungstour mit Papa.(:
  • Keksebacken-Französisch-Kurstreffen.

  • „Gepetert“
  • Ein zweites Doppeldate gehabt.(:
  • Einen Internetbekanntschaft von einem anderen Kontinent persönlich kennengelernt (leider war er betrunken).

Gewundert

  • Über die Perfektion eines Momentes mit dem dieser Monat begann. Sogar mit Chinese.
  • Über die Kompetenz der Sprechstundenhilfe beim Frauenarzt. MEINE FRESSE!
  • Als meine (!) Mama mit einer aufgepusteten E-gitarre zu AC/DC abging.
  • Wie gut mein Eisbär ankam…:)

Gelacht

  • Religionsunterricht: Lehrerin: Wie stellt ihr euch den Himmel vor? – Hellblau? –  oder eine bunte wiese mit ganz vielen Blumen? - Wir sind auch alle ein bisschen durch!
  • So sehr mit diesem wundervollsten, artigsten, niedlichsten Patenkind auf der Welt. – MEINS!(:

Vermisst

  • einen Lebensplan – für alles was jetzt kommt.

Guten Rutsch, ihr Lieben!(:


Verzaubert (:

29Dez10

Ich kann nicht aufhören, das zu gucken.


Wach geküsst

28Dez10


(via)

Ein Anruf. Ich kann kaum sprechen. Beim Abheben des kleinen grünen Hörers auf der Handytastatur übernimmst du zum Glück erst mal das Reden. Als ich deine liebe, fröhliche Stimme höre schießen mir gleich wieder die Tränen in die Augen. „Ist Weihnachten gut?“, fragst du am anderen Ende – „hmm“ nuschele ich zurück wie die letzten Überreste meiner verheulten Stimme es grade noch möglich machen. Es ärgert mich, weil ich nicht will, dass du dir Sorgen machst. Ich hätte lieber eine deutliche, klare, laute Stimme gehabt, die dir auch frohe Weihnachten gewünscht hätte und dir gesagt hätte, dass alles gut ist, aber das ging gerade einfach nicht. „Nicht schon wieder“ seufzt du und bevor ich auch nur einen kleinen Pieps dagegen sagen kann, hast du mir schon mitgeteilt, dass du gleich bei mir zu Hause aufkreuzt und aufgelegt. Ich freu mich so auf dich. Auf einmal sind alle Tränen runtergeschluckt und ich merke, dass ich endlich wieder Hunger habe. Ein halbes Marzipanschiff später öffnet dir das Mädchen mit rotem Kleid und Weihnachtsmütze die Wohnungstür. „Du hast Schnee mitgebracht!“ – was besseres fällt mir gerade nicht ein.  Du machst schnell die Tür hinter dir zu und nimmst mich in den Arm. „Du siehst ja niedlich aus. – Nur die roten Augen müssen weg.“ – „Geht gleich schon wieder“, schlurchze ich und dann grinst du mich an und ich muss zurück grinsen. Ich muss dir gar nichts mehr erklären, dass macht es so leicht. Aber du willst trotzdem, dass ich dir alles erzähle, einfach, um es gesagt zu haben. Es braucht ein paar Atemzüge und nach wenigen Worten fange ich an zu zittern und meine Stimme wird wieder ganz dünn. „Es ist ok“, sagst du schell, „sei mal still“ – und weil ich nicht aufhöre, bringst du mich zum schweigen. Ich bin noch mit meinen Wahrnehmungen ganz wo anders, bis ich plötzlich deine Lippen auf meinen spüre. Auf einmal wird mir ganz schwindelig und ich falle fast, aber du hälst mich fest. „Was war das denn jetzt?“, schießt es gleichzeitig aus uns heraus und wir lachen. Und dann siehst du mir mit deinen großen brauen Kulleraugen ganz tief in die Augen und ziehst mich ganz langsam wieder an dich heran. Diesmal ist in meinem Hirn auch angekommen, dass ich dich irgendwie gleich schon wieder küssen darf. Und irgendwie will ich das so sehr und erst jetzt gestehe ich mir ein, dass ich mein Herz die ganze Zeit über selbst beschissen habe. Plötzlich ist alles nicht mehr schlimm, außer die kleine in meinem Kopf herumschwirrende Frage, wie blind ich die ganze Zeit über eigentlich gewesen sein kann.


(via)

Manchmal passieren die richtigen Dinge gerade noch rechtzeitig..(:

Wir haben endlich mal wieder weiße Weihnachten, wie es sich gehört! Also die Vorraussetzungen sind gut. Bleibt nicht im vielen Schnee stecken, habt ein leckeres, großes Weihnachtsessen, viele schöne Stunden mit euren Liebsten unterm Tannenbaum und ein paar endlich erfüllte Herzenswünsche.

Alles Liebe (:


Bei uns in der Gegend steht der gigantomanischste, größte und tollste Lichter-Weihnachtsbaum aller Zeiten. Ich bin schon so oft mit leuchtenden Augen daran vorbeigefahren und habe es heute endlich geschafft, einmal hinzufahren, mein Stativ in den Schnee zu stecken und ein paar Andenkenfotos zu machen. Als die Anwohner oben aus dem Fenster guckten, hatte ich erst ein blödes Gefühl, aber sie kamen schließlich lächelnd dazu. Und auch sonst blieb ich nicht lange allein. Ständig hielten weitere Autos am Straßenrand an und ein älteres Ehepaar stellte sich schließlich mit einer Kamera dazu und meinte, ich würde vor den Lichtern wie ein Engel aussehen, wenn ich jetzt noch ein weißes Kleid an hätte.:) Dann standen wir da noch eine kleine Weile, alle fremd, unterhielten uns über den Winter und bewunderten das sich uns bietende Bild, bis meine Finger ganz durchgefrohren waren.

Weihnachten verbindet.(:


Zu zweit über den Weihnachtsmarkt schlendern. Zeit haben, nichts müssen, aber alles können. Bei den gebrannten Mandeln bleiben wir stehen. Über unseren Köpfen leuchten zahlreiche Lichterketten in einer gigantischen Baumkrone. Schön sieht das aus. Aus den einzelnen Buden ziehen die verschiedenen Gerüche von Glühwein bis Backkäse richtung Menschenmenge und mischen sich über unseren Köpfen zu Weihnachtsduft. Irgendwo in der Nähe spielen sie Wonderful Dream im Radio. Ich stelle fest, dass Weihnachten dieses Jahr doch nicht ausfallen muss und habe endlich dieses Winter-Weihnachts-Gefühl. Die kalten Fingerspitzen wärmen wir uns an den warmen Kakaotassen und belauschen schweigend Gesprächsfetzen von den umstehenden Leuten, während der süße Schokoladengeschmack so unendlich gut tut. Mit dem letzten Schluck des Kakaos und dem warmen Stück Pizza begeben wir uns zurück richtung Einkaufszentrum. Als die letzten Geschenke eingekauft sind, fallen wir müde in den Zug.

Mit der neu ershoppten Lichterkette schaffe ich es zu Hause endlich, meine Polaroid-Wand fertig zu basteln.(:

Irgendwie ist es doch noch Weihnachten geworden.


Da wartet man das ganze Jahr auf Schneefrei. Und dann wählen sie den einzigen Tag im Jahr, an dem es nicht sein darf. Alles Herzklopfen, alles Üben, Aufbauen, Soundchecken und Gedanken machen umsonst, wenn sie unser Weihnachtskonzert witterungsbedingt ausfallen lassen. Die können doch nicht einfach so Weihnachten streichen!

Wenn uns heute nicht noch mindestens eine halbe Naturkatastrophe überkommt drehe ich durch. Ich wollte Whitney Houston singen.


Dear foreigner

15Dez10

..thanks for making me dream.

Wenn man nach einem langen Tag mit schwerer Tasche, kalten Füßen und müden Augen auf sein Auto zu kommt, Handschuhe vergessen hat und die Schneedecke auf seinem Auto entdeckt, können einem einige wenige Spuren im Schnee doch das ein oder andere Lächeln entlocken. Und sie können einen träumen lassen, dass eben doch du es warst, der sie hinterlassen hat.


„Es ist, wie wenn ich Schuhe anprobiere. Ich will sie wirklich, aber sie passen nicht.“ - “Wie wärs denn, wenn du mal ne Weile barfuß gehst?“
(P.S. Ich liebe Dich)

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Eine Liste voller Regeln, Wahrheiten, Prinzipien, Meinungen von allen Seiten. Und wenn ihr mir alle einredet, dass es falsch ist – ich kann einfach nicht anders. Konsequent sein ist Quälerei, es ist, wie wenn einem die Hände gebunden sind, obwohl man so sehr zugreifen möchte. Ich brauche verdammt nochmal diese Freiheit es falsch zu machen, barfuß zu gehen und nicht darüber nachzudenken, was morgen ist.


Polaroids

14Dez10

Ich bastel mir Polaroids aus Fotos von alten Zeiten, von Menschen, die immer einen Herzplatz behalten, aber nicht mehr in meinem Leben sind, oder zumindest nicht mehr so sehr. Von allen Lieblingsmomenten und Abendteuern vom Kleinsein und Großwerden. Von früher und heute. Von dir und von mir.

(via)

Ich hoffe, sie kommen morgen per Post.(: Meine Wand braucht ein bisschen Nostalgie, bevor mein Leben sich nach dem Abi komplett verändert. Whatever happens..


(via)

Da stand sie nun also, mitten im Wald, allein. Sie brauchte einmal einen kleinen Moment zum Durchatmen. Es war Nacht und den Boden bedeckte der im Licht des Boxenstops glitzernde Schnee. Es war so ruhig plötzlich, als würde hier alles stehen bleiben. Aber das war kein angenehmes Stehenbleiben. Es war ein teilnahmsloses. Es fühlte sich an wie Zeitverschwendung, sie war nicht mit ganzem Herzen da, weil sie eigentlich nicht hier sein wollte, nicht am allerliebsten, aber so waren die Regeln. Eine Liste voller selbsterstellter Regeln im Kopf. Vor ihren Augen gefrohr ihr Atem in einer großen weißen Wolke. Ihr Hals schmerzte vom vielen Schreien gegen die laute lärmende Musik und vom vielen Zigarettenrauch. Ein bisschen drehte sich alles. Das waren die Folgen des Tequilas. Jeder kalte Luftzug in ihren Lungen schmerzte. Sie war nur hier, um fort zu sein. Sie musste sich fernhalten, um loszulassen. Doch manchmal braucht es erst noch etwas Zeit für die Erkenntnis. Manchmal muss man erst realisieren, dass loslaufen nicht einfach hilft und, dass bevor man wirklich anfangen kann, am Loslassen zu arbeiten, der erste Schritt der wirkliche Wille dazu ist. Und so lange die Vorstellung daran schlimmer ist, das Richtige zu tun, als schöne Fehler zu machen, hat man einfach keine Chance. Dann sind starke Momente nur Übergangsmomente, aber der viel zu starke eigene Wille und dieser Wunsch der zweifelsohne das erste wäre, was ihr einfallen würde, wenn sie eine Sternschnuppe sehen würde – dieser Wille kämpft nach wie vor dagegen an und hält sich an Utopien und schönen Momenten fest. Man kneift auch mal beide Augen zu und ignoriert. Rosa Brillen-Problem. Ich bin so wahnsinnig schlecht im Hoffnung aufgeben. Wie soll man dann handeln – wenn man doch nichts bereuen soll, bei dem man glücklich war?


Von Schubladen

06Dez10

(via)

Von außen betrachtet, ist es leicht zu urteilen, Menschen in Schubladen zu packen und abzustempeln, zu durchschauen, was ja durch ihr Verhaltensmuster für Unbeteiligte so offensichtlich ist. Und doch glaube ich nicht daran, dass es grundauf schlechte Menschen gibt. Wir kennen ihre Story nicht – zumindest nicht vollständig. Wir haben nicht gefühlt, was sie gefühlt haben oder gesehen, was sie gesehen haben. Vielleicht würden wir genauso handeln, wären wir an diesem speziellen Punkt in unserem Leben, hätten wir genau das Selbe wie sie durchgemacht.

Und wenn ich im Gespräch nichts dagegen habe, dich in diese Schublade zu packen, dann doch nur, weil es mir gut täte, wenn es so einfach wäre – ja vielleicht sogar, weil ich mir dich in diese Schublade wünsche.
Ich kenne diese kleine Wahrheit ganz genau. Es erscheint mir in den entscheidenden Momenten nur einfach vollkommen egal zu sein. In schwachen Momenten ist Sehnsucht eben größer als Wahrheit.


Novembereview

30Nov10

Gesehen

  • Harry Potter 7/I
  • Je vais bien ne t’en fais pas
  • The bucket list/Das Beste kommt zum Schluss
  • Filmaufnahmen aus der 10. Klasse mit göttlichen Outtakes
  • Er steht einfach nicht auf dich
  • Der teufel trägt Prada
  • Michael Jackson live in Bucharest
  • Türkisch für Anfänger
  • Die nackte Wahrheit

Gelernt

  • Be your own hero!
  • Man muss sich auch nicht immer so ernst nehmen.

Gedacht

  • Warum haben sie ausgerechnet IHN dabei?!:D
  • Heute vor drei Jahren..
  • Was wäre Weihnachten ohne Melanie Thornton? <3
  • Passend zur Abgabe der allerletzten Klausur fängt es an zu schneien und das Wochenende fängt an.(:
  • Ich liebe, liebe, liebe Weihnachten.

Gehört

Gemacht

  • Das erste Mal beim Orchester gesungen und fast geheult
  • Babyschwimmen mit meinem Patenkind
  • Was ungesund-erwachsenes ausprobiert
  • ne pro und kontra liste.. (L?) ;)
  • mit lieben menschen Kakao getrunken, und Milchshakes und Kiba
  • mich auf den Winter gefreut

Gewundert

  • über den Klang meiner Gitarre mit neuen Saiten (fast geheult)
  • wie oft sein Auto durch die Stadt fuhr
  • wie glücklich J über einen Mantel und Schuhe war (:
  • wie unendlich gut sich das anfühlt, anderen beim glücklich werden zu helfen
  • dass du nicht mehr so fehlst und dass ich damit umgehen kann
  • über meine Menschen die immer im richtigen Moment das richtige sagen/simsen
  • über ehrliche Geständnisse mit ein bisschen Flirterei
  • über Applaus
  • über eine Gruppe von Jungs und Mädels die vor mir gegen Mitternacht durch das Einkaufsviertel liefen und so mega schön Lieder sangen, als ob sie nie etwas anderes getan hätten, während die Weihnachtsbeleuchtungen Weihnachtsstimmung verbreiteten.

Gelacht

  • „DU ISST DEIN BROT MIT KORNFLAKES? – Tust du auch deinen Käse in Milch?“
  • als L mir im Deutschunterricht Bruce Berger ins Ohr sang

Vermisst

  • ein bisschen das Feingefühl
  • das Gefühl vom Wochenende während der Klausurenphase

Nachtrag zum 20. Oktober

Ich hab jetzt auch so eine.:)




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