yousayitbest

Eigentlich sollte ich jetzt lieber keinen neuen Eintrag in dieses kleine hellblau-weiße Fenster tippen, denn wenn ich ehrlich bin, kann er gerade nur kitschig werden. Aber schön. Aber kitschig. Schließlich habe ich hier eben zum hundertsten Mal mit verheulten Augen gesessen und diesen Jane Austen-Darcy-Sätzen mit klassisch unterlegter Musik gelauscht – wieder und wieder und gerade so Lust bekommen zu literarisieren. Dabei erlaube ich mir nur selten, den Film anzusehen, damit er seinen Zauber nicht verliert. Denkt euch, was ihr wollt dazu. Das dürft ihr gerne tun. Überhaupt wäre ich jetzt gerade schonungslos ehrlich, viel zu sehr, um einen Eintrag zu verfassen, der fürs public viewing geeignet wäre. Darum gebt euch jetzt einfach mit einem kleinen einleitenden Text zum Schweigen zufrieden. Denn alles was man zu Perfektion noch sagen kann ist das Nichts. Denn sonst wäre es das noch nicht: Perfekt.(;

“Im Grunde ist es doch die wahre Macht der Poesie die Liebe in die Flucht zu schlagen.” –  ”Ich dachte, Poesie wäre der Liebe Nahrung?” – “Bei einer starken Liebe vielleicht. Aber ist es nur eine wage Zuneigung vermag ein ärmliches Sonett sie sofort im Keim zu ersticken.”

Und für alle, die dank Überschrift jetzt einen Ohrwurm haben, will ich mal das Suchen ein wenig erleichtern.(;

[When you say nothing at all - Ronan Keating]


Wellenblick

07Feb10

ichwill

Ich will ans Meer. Weit, weit weg von hier – mit nackten Füßen im Sand stehen, die Wärme auf der Haut spüren und den Wind schmecken. Ich will Richtung Sonne. Raus aus dem grauen, kalten Winter. Ich will in das kleine Cafe zurück, bei dem die überteuerten süßen Coctails so nach Sommer rochen. Und ich will wieder alleine in die Wellen laufen und She’s like the wind im Ohr haben. Wieder so einen Foto im Kopf machen, wo man den Moment einzig und alleine für sich festhält, weil es niemanden sonst auch nur ansatzweise etwas angehen könnte, wenn er in das Fotoalbum schaut. So herrlich frei und einsam.


And after all there are still a few good sides of the winter. Besonders, wenn der Tag zum Scheitern verurteilt war und einem das Schicksal dann ein Schulfrei reinzaubert. Ich liebe, liebe, liebe Winter. & dazu gibts den Schokojoghurt den ich mir aufgehoben habe und “Today’s your lucky day” im Radio. Und manchmal ist einfach alles gut.

....….

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isa

Was fehlt sind diese kleinen Augenblicke, in denen man einfach den Kopf ausschaltet und sich voll und ganz dem Moment hingibt. Ohne wirre Worte, ohne Nachweise und Erklärungen, ohne überhaupt fürs Erste welche zu brauchen. Keine eingeprügelten Wissenschaften, die die Sonnenplätze in unseren Köpfen einnehmen, nur damit man irgendwann vielleicht einmal damit glänzen kann. Keine Theorien, die das Wunderbare verdrängen, was genau vor unserer Nase ist. Für den Moment leben, nicht nur für später. Wir sollten uns viel öfter die Chance geben, wie ein Kind, mit großen Augen oder offenem Mund einfach zu staunen. Unerfahren, aber noch fähig, überrascht zu werden. Dass man wieder genießt. Wunderbare kleine Momente, in denen man seiner Phantasie wieder die Chance geben könnte, sich das Neue bunt auszumalen – Kurzurlaub für die Seele: to goggle, statt Google. Es geht nicht um einen Dauerzustand, nur um einen winzigen guten Moment, aber dennoch bewusst. Und wenn man sich kurz diese Zeit gegeben hat, dann kann man die schwarzen Lettern mit einem Lächeln in die Suchmaschine tippen oder die Nase in das dicke, schwere Buch stecken und sich zufrieden dabei denken: Meine Erklärung gefiel mir aber besser.


Beim Blick aus dem Fenster in die schwarze Dunkelheit verschwimmen alle deine Worte im Augenwinkel und ich weiß es braucht Zeit. In diesem Moment. Und trotzdem ist es nicht zu übersehen, zu bedeutenswert und auf jeden Fall da, das kannst du nicht abstreiten. So wie diese vorbereiteten Zufälle, wenn man sich begegnet. Du hättest hallo sagen können und meinen Namen und ich hätte hallo geantwortet und deinen Namen. Es wäre so schwer nicht gewesen. Zu stolz, zu schüchtern, oder zu eindeutig? Auf jeden Fall kein Zufall und allein schon darum bedeutungsvoll. Aber nicht ausreichend. Nur zum Zeitschinnen, das es aber braucht. Ich will weiter Luft anhalten und Sekunden zählen, den drei, vier Persönlichkeiten um mich rum auf dem Papier dunkle Augenränder verpassen und wechselhafte Gedanken umsortieren, ohne dass sie einen Sinn ergeben – ein Zeitvertreiben. Und es ist okay. Die Gedanken sind frei – ohne Kopf aufbohren und Luft reinlassen. Augen zu reicht, oder dieser Blick aus dem Fenster in die Dunkelheit.

(Cyndi Lauper – Time after Time)


tweet

(Made my day: Schmunzelhafter Tweet von Chaoskind)

02Feb10

maybe i should
kaufdichglücklich

Schönen Murmeltiertag euch Singles da draußen.

Avatar

01Feb10

Etwas vorweg zu nehmen wäre fies. Seht ihn euch einfach an. In 3D. Im Kino. Unbedingt.
..den erfolgreichsten Film aller Zeiten:


Januareview

01Feb10

januar
Gesehen.

  • Avatar.
  • Wie wunderschön weiße Schneeverwehungen aussehen, wenn sie über die Straße ziehen.
  • Strahlende Augen von lieben Menschen.

Gelernt.

  • Manchmal muss man sich einfach nehmen, was man will.
  • Life is a rollercoaster, just gotta ride it.
  • Ein Mädchen will hin und wieder unglücklich verliebt sein.
  • Dass man an Träume glauben darf, aber den Grund unter den Füßen trotzdem nicht aus den Augen verlieren sollte.
  • Wie leicht es geht, sich in Lebensgefahr zu bringen.
  • “Liebe ist die private Utopie die jeder für sich hat.”

Gedacht.

  • Warum bist du so schön?
  • Völlig utopisch und völlig realistisch.
  • Versprechen sind auch nicht viel mehr als leere Worte.

Gehört.

  • Fireflies (Owl City)
  • Like you (Kristin Hersh)
  • I will love you monday (Aura Dion)
  • Wishing you well (Stanfour)
  • Cider House Rules (Rachel Portman)
  • What a catch (Fall out boy)
  • If today was your last day (Nickelback)
  • Hallelujah (Warren Haynes)
  • I like (Keri Hilson)
  • Pink Pink Pink Pink Pink

Gemacht.

  • Ja gesagt.
  • Es gewagt und nicht bereut.
  • Ziemlich krass zur eigenen CD abgegangen.
  • Viel mit dem Kopf geschüttelt.
  • Zweimal ein Auto aus dem Schnee geschoben. Einmal das Eigene.
  • Mich kindisch mit Papierkügelchen gegen feindliche Angriffe gewehrt.
  • Babysitting an der Seite der besten Freundin mit schlechtem Film, Kamin und zu vielen Kalorien.

Gewundert.

  • Wie schnell einem das Leben einen Traum bescheren kann.
  • Dass Schnee es doch irgendwann schafft, mir auf die Nerven zu gehen.
  • Über den eigenen Mut.
  • Wie verwöhnt ich mich eigentlich fühlen sollte und wie schwer es trotzdem ist, einfach mal zufrieden zu sein.

Gelacht.

  • Laut und überschwänglich über all diese Weisheiten, die zwischen belanglosen Konversationsfetzen Tag für Tag durch die Tasten drangen.

Vermisst.

  • Nur ein wenig.
  • Das T-Shirt was nie schön war.

Gelesen.

  • Pünktchen und Anton (Erich Kästner)
  • Der Wunschzettel (Alexandra Potter)
  • Dies und das von Heinrich von Kleist
inspired by Liz

smile

I’ve been waiting for my dreams
To turn into something
I could believe in
And looking for that
Magic rainbow
On the horizon
I couldn’t see it
Until I let go
Gave into love and watched all the bitterness burn
Now I’m coming alive
Body and soul
And feelin’ my world start to turn

And I’ll taste every moment
And live it out loud
I know this is the time,
This is the time
To be more than a name
Or a face in the crowd
I know this is the time
This is the time of my life
Time of my life

Holding onto things that vanished
Into the air
Left me in pieces
But now I’m rising from the ashes
Finding my wings
And all that I needed
Was there all along
Within my reach
As close as the beat of my heart

And I’m out on the edge of forever
Ready to run
I’m keeping my feet on the ground
My arms open wide
My face to the sun

[Time of my Life - David Cook]


Kennst du das, wenn du ein Bild von jemandem ansiehst, den du magst, das so knuffig ist, dass du dich nicht wieder einkriegen kannst? Und wenn du einen richtig guten Film zum zweiten mal das erste mal schaust, weil du ihn schon seit Ewigkeiten nicht mehr gesehen hast, so dass er wieder genau so toll ist, wie früher? Dass du kaum noch weißt, wie es weitergeht, aber trotzdem noch ein wenig mitsprechen kannst? Dass du in den besagten Momenten wieder zu Tränen gerührt bist, obwohl es sich um einen Kinderfilm handelt? Und wie du nach dem kleinen großen Happy End in die Küche kommst und da Erdbeertee und Schokokekse auf deinem Platz stehen, die auf dich warten? Und dass dir obendrein auch noch jemand, der dir ganz viel bedeutet, so selbstverständlich und zweifellos sicher einen Traum verspricht, dass du nicht wagst daran zu glauben? Weil es perfekt ist? An einem Freitagabend vor einem verlängerten Wochenende? Und manchmal, da frag ich mich, womit ich das verdient habe. & dann bestellen die auch noch Currywurst – Pommes!!! tihi tihi.<3

Isch bin ein lieber Hai und keine hirnlose Fressmaschine.


..I'll be the one to worship you.♥

sms


Who knows

25Jan10

..wer weiß, wer weiß, wohin der Wind uns weht. Wir haben es doch in den seltensten Fällen in der Hand, was um uns herum passiert und was das blöde Schicksal mit uns anstellt, auch wenn wir noch so weit die Augen offen halten. Manchmal wünsche ich mir, ich könnte in die Zukunft sehen. Schon vorher wissen, wo man landet. Wissen, ob es sich lohnt, Anlauf zu nehmen oder ob man sich dadurch nur noch tiefer in sein Verderben stürzt. Man könnte die Flügel an der richtigen Stelle ausstrecken, um sich eine harte Bauchlandung zu ersparen. Man könnte vermeiden, falsch abzubiegen und einige herzzerreißende Reisen einfach streichen, aus dem Lebensweg. Man könnte verhindern und besser machen oder zumindest ein bisschen mehr Herz heile lassen. Man könnte die richtigen Wörter zum falschen Zeitpunkt einfach nicht überbewerten und die allerschönsten Momente – wenn auch nur ein kleines bisschen – besser auskosten.


pfoten

Die schönste Anerkennung ist eigentlich die Heimliche, die sich so gekonnt offensichtlich versteckt, dass sie gefunden werden muss. Kleine bedeutsame unauffällige Wörter, die hinter der Schädeldecke rumtoben und sich mit ganzer Kraft dagegen wehren, vergessen zu werden. Die provozieren, raus zu kommen und weigern sich schlicht und ergreifend, zu verlieren. Und dann schleichen sie sich unauffällig von hinten an und warten auf den besten Moment, wenn sie völlig überraschend mit vollem Elan zuschlagen können und mit den Endorphinen tanzen, bis die Sonne untergeht..


20Jan10

noneedforwords

hush




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